Die Art der Cyberrisiken entwickelt sich stetig weiter, während der Umfang an Schwachstellen und Risikoexposition zunimmt. Jüngsten Berichten zufolge hat sich die Häufigkeit an Cybervorfällen in einer Reihe globaler Märkte im Jahr 2025 stabilisiert, was auf die erfolgreiche Integration KI-gestützter Meldesysteme und eine verbesserte Resilienz zurückzuführen ist. In den USA hingegen wurde ein historischer Höchstwert bei der Schwere der Vorfälle erreicht: Die durchschnittlichen Kosten einer Datenschutzverletzung lagen im Jahr 2025 bei über 10,2 Mio. US-Dollar. Das ist mehr als das Doppelte des weltweiten Durchschnitts von 4,4 Mio. US-Dollar. Letztlich hängt der Erfolg eines jeden Unternehmens oder geografischen Marktes beim Schutz vor Cybervorfällen davon ab, dass man die sich stetig weiterentwickelnde Bedrohungslandschaft, die rechtlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen für die Datenerfassung und -speicherung sowie die Vernetzung von Geschäftspartnern versteht, die das Risiko entlang der gesamten Lieferkette eines Unternehmens erhöhen.
Diese Ausgabe des Chubb Cyber Claims Reports analysiert die historischen Schadendaten von Chubb bis Dezember 2025. Ziel ist es, Erkenntnisse zu Trends bei der Häufigkeit und Schwere von Schadenfällen zu gewinnen, ebenso wie zu den Faktoren, die diese Trends beeinflussen. Dadurch sollen Unternehmen unterstützt werden, sich in einem komplexen Cyberrisikoumfeld zurechtzufinden und finanzielle sowie operative Resilienz aufzubauen.